Standard kg Vertrag

(8) Müssen bei Lieferungen ins Ausland bestimmte Handlungen und/oder Erklärungen des Käufers im Einfuhrland zum Eigentumsvorbehalt, wie oben beschrieben, oder unsere in den vorstehenden Klauseln genannten Rechte getroffen werden, so hat uns der Käufer dies unverzüglich schriftlich mitzuteilen und/oder auf eigene Kosten solche Erklärungen zu treffen. Erkennt das Recht des Einfuhrlandes ein Zurückbehaltungsrecht nicht an, so ist der Käufer verpflichtet, uns auf eigene Kosten unverzüglich eine andere geeignete Sicherheit für die gelieferten Vertragsprodukte oder sonstige Sicherheiten nach vernünftigem Ermessen zu beschaffen (Art. 315 BGB). Dies ist die London Good Delivery Goldbarren. Um den geforderten Standard zu erfüllen, muss sie bestimmte Kriterien erfüllen. Es muss eine Mindestfeinheit von 995,0 und einen Goldgehalt zwischen 350 und 430 Feinunzen mit dem Bargewicht in Vielfachen von 0,025 einer Unze ausgedrückt haben – das kleinste Gewicht auf dem Markt verwendet. Bars sind in der Regel in der Nähe von 400 Unzen oder etwa 12,5 Kilogramm. (2) Waren, die gemäß vertrag für versandbereit erklärt wurden, sind unverzüglich zu verlangen, andernfalls sind wir berechtigt, nach einer Mahnung, dies auf Kosten und Gefahr des Käufers zu versenden, oder nach unserem Ermessen unverzüglich zu lagern und dafür zu berechnen. (6) Ansprüche des Käufers aus Sach- und Rechtsmängeln unterliegen einer Verjährungsfrist von einem Jahr ab Lieferdatum. Soweit eine formelle Abnahme vereinbart ist, beginnt die Verjährungsfrist mit der Annahme. Zwingende Vorschriften zur Beschränkung des Handelns bleiben unberührt.

Die vorgenannte verkürzte Verjährungsfrist gilt nicht für Ansprüche aus Lebens- oder Körperverletzung oder gesundheitsbeeinträchtigung, für Ansprüche, die auf Vorsatz und/oder grober Fahrlässigkeit beruhen, oder für Ansprüche, die auf der Annahme einer Garantie oder dem Beschaffungsrisiko beruhen. Die längeren Verjährungsfristen nach Art. 438 (1) Nr. 1 BGB (echte Rechte Dritter), Art. 438 (1) Nr. 2 und Art. 634a (1) Nr. 2 BGB (Gebäude, Baustoffe und Bauelemente), Art. 438 (3) und Art.

634a (3) BGB (Betrug) bleiben ebenfalls unberührt. Die Verjährungsfristen aus den vorgenannten Bestimmungen über Ansprüche aus Sach- und Rechtsmängeln gelten mutatis mutandis für konkurrierende vertragliche und außervertragliche Schadensersatzansprüche des Käufers aufgrund eines Mangels an der Vertragsware.